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Nachbarliches
Untere Haardt
Mit der Anlage der Eisenbahnstrecke Mehltheuer-Weida und dem Bau das Bahnhofes, ließen die Gebrüder Renner in dessen Nähe eine Brauerei mit Gaststätte, Veranda und Gartenwirtschaft errichten. Der Bau erfolgte im Jahr 1880-81. Im Januar 1882 war der Beginn des Bierbrauens, im darauf folgendem August, also 1 Jahr bevor hier der erste Zug fuhr, wurde das Restaurant eröffnet. Um 1892 war kurze Zeit Wilhelm Halbauer hier. Am Sonntag dem 3. März 1895 hat der neue Besitzer Reinhold Weidigt Einzugsschmaus gehalten. Er hat selbstgebrautes Bier ausgeschenkt. 1914 war Hermann Schubert Besitzer des Gasthofes, den nach dessen Tode seine Witwe Martha Schubert weitergeführt hat. 1931 ist Kurt Puchelt Gastwirt der "Waldschlößchenbrauerei. Er ist wohl der letzte Besitzer gewesen sein. Puchelt war der Schwiegersohn vom Matratzenfabrikant Theodor Hoffmann, der seinen Betrieb 1920 hierher, in die inzwischen stillgelegte Brauerei verlagert hatte.
Gasthof zur Brauerei Waldschlößchen auf
Niederböhmersdorfer Flur.
Das Anwesen stand auf dem Gebiet Reuß jüngerer Linie. Hier verlief die Grenze, der Bahnhof, der links von hier steht, befindet sich auf dem Gebiet Reuß älterer Linie. Neben dem Gleis steht der Grenzpfahl. Erst 1918 wurde die Grenze abgeschafft. Im Dezember 1918 kam ein Gebietsstreifen zur Stadt Zeulenroda, damit erhielt das Gebäude die Hausnummer 11d.
Teile der Unteren Haardt gehörten einst mit zu Niederböhmersdorf.
Quelle: Gerhard Ludwig Zeulenroda
Historische Fotos